Montag, 10. Juli 2017

'Aristotle and Dante discover the Secrets of the Universe' von Benjamin Alire Sáenz


Aristotle and Dante discover the Secrets of the Universe
Benjamin Alire Sáenz
Simon & Schuster, 2012
359 Seiten

Aristotle kann nicht schwimmen, Dante schon. Aristotles Bruder ist im Gefängnis, weswegen er eine Mauer um sich herum gebildet hat. Dante ist offen, er liebt Kunst und Gedichte. Die beiden sind so verschieden und doch gleich. Aber kann Dante wirklich die Mauern einreißen, die Aristotle zu ersticken drohen? Eine Geschichte über eine außergewöhnliche Freundschaft und die Entdeckung aller Geheimnisse des Universums.


Nachdem Anabelle von Stehlblüten irgendwann einmal auf Instagram das Cover gepostet hat, wusste ich, dass das ein Buch nach meinem Geschmack ist. Mir war nicht wirklich bewusst, um was es geht, deswegen habe ich einfach gelesen, ohne mich zuvor zu informieren. 
Die Handlung ist unglaublich simpel, es werden alltägliche Situationen beschrieben. Einen wirklichen Plot gibt es nicht, alles plätschert vor sich hin, aber das ist absolut kein Problem – denn in dem Roman wird alles von den beiden Protagonisten getragen.
Im gesamten Buch gibt es nur sehr wenige Charaktere, aber die, die man kennenlernt, sind unglaublich gut ausgearbeitet. Allen voran natürlich Aristotle und Dante. Die beiden sind total gegensätzlich und doch entwickelt sich zwischen den beiden eine unglaublich tolle Freundschaft, bei der es Spaß macht, sie mitzuerleben. Beide sind nicht gut oder böse, nichts ist schwarz und weiß. Beide haben ihre Päckchen zu tragen und ergänzen sich gegenseitig. Ich habe mich schon nach wenigen Seiten in Ari verliebt – die Art, wie er alles aus der Ich-Perspektive erzählt, ist sehr spektakulär. Dazu trägt natürlich auch der simple, aber sehr poetische Schreibstil von Benjamin Alire Sáenz bei. 
Es stechen vor allem die Dialoge heraus: Es gibt sie zuhauf, aber jeder einzelne Dialog ist perfekt. Sie tragen dazu bei, dass die Leser noch viel mehr Informationen über die Personen bekommen als ohnehin schon. Alis Sarkasmus und Dantes Verträumtheit machen es zu etwas besonderem, die Konversationen zu verfolgen.
Auch die Thematik des Erwachsenwerdens wurde sehr gut aufgearbeitet und kommt dabei ohne Klischees aus – alles ist total nachvollziehbar.

Ich habe mich von der ersten Seite an in dieses Buch verliebt. Noch nie habe ich ein Buch außerhalb des Genres Fantasy gelesen, das mir so viel Spaß gemacht und mich so berührt hat. „Aristotle and Dante discover the Secrets oft he Universe“ hat einen besonderen Platz in meinem Herzen und gehört deshalb zu meinen Lieblingsbüchern.


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Gerne könnt ihr mir Kommentare hinterlassen. Für Kritik, Wünsche oder Anregungen bin ich offen :)